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Abbildung 1: @ Werbefabrik (CC0-Lizenz) / pixabay.com
Abbildung 2: @ stevepb (CC0-Lizenz) / pixabay.com
Abbildung 3 Spaliere: Heiko Müller
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Sicherheit in den eigenen vier Wänden - so funktioniert der Schutz vor Einbrechern

 

Sicherheit in den eigenen vier Wänden - so funktioniert der Schutz vor Einbrechern
Die Einbruchszahlen steigen und Einbrecher werden immer gewiefter. Mittlerweile erkennen sie genau, in welchem Haus sich das »Einsteigen« lohnt und welche Häuser einen zu großen Aufwand bedeuten. Hausbesitzer können sich nicht einmal mehr auf die typischen Einbruchszeiten verlassen. Nachts ist gar nicht unbedingt die Zeit, in der es zu den häufigsten Einbrüchen kommt - wenn auch die Wintermonate durchaus gefährlicher sind, als die hellen Sommermonate. Urlaubszeiten laden ebenfalls zum Einbrechen ein, doch viele Einbrecher wählen schlichtweg die Stunden des Tages, an denen die meisten Menschen auf der Arbeit sind. Ist es überhaupt möglich, sich vor den Verbrechern zu schützen? Natürlich, wie dieser Artikel aufzeigt. 

 


 

Abbildung 1: Eine richtige Überwachung kann Einbrecher tatsächlich fernhalten.


Überwachung - wenn, dann richtig

 
Selbstverständlich kann ein Haus durch eine Überwachungsanlage geschützt werden. Die Überwachung gliedert sich in zwei Bereiche auf:

 
- Visuelle Überwachung   - Kameras, beispielsweise an der Tür, oder ausgerichtet auf den Eingang oder Zugangsweg. Hier gilt aber, Vorsicht walten zu lassen und ausschließlich den eigenen Grund zu überwachen. Ansonsten kann es zu Problemen kommen, wie dieser – unglaubliche – Vorfall zeigt.

 

Akustische Überwachung   - dieser Teil zeichnet den Zugriff auf ein Haus nicht visuell auf, sondern ertönt lautstark, wenn Türen oder Fenster unrechtmäßig geöffnet werden. Es handelt sich um eine Alarmanlage.

 
Die visuelle Überwachung hat Vorteile, kann aber auch schlichtweg gar keinen Nutzen haben. Die Vorteile sind, dass, wenn es zu einem Einbruchsversuch kommt, der Täter durchaus identifizierbar ist. Gelingt der Einbruch, kann er eventuell über das Bildmaterial wiedererkannt werden. Doch, hier schließt sich direkt der Nachteil an. Viele Hausbesitzer sparen an der Güte der verwendeten Kameras. Ist die Auflösung zu schwach, ist die Kamera falsch positioniert, ist nichts erkennbar. Zudem maskieren sich Täter gerne - was dann geschieht, wird immer wieder bei Tankstellenüberfällen oder Übergriffen an Bahnhöfen sichtbar. Viele Kameraanlagen werden zudem heute mit einer Aufzeichnung in einer Cloud verbunden. Ist der Speicherplatz zu gering, werden die Bilder immer wieder überschrieben. Bei einer längeren Abwesenheit oder einer Speicherzeit von gerade mal einer Stunde kann es geschehen, dass die Kamera zwar die Tat festgehalten hat, die Aufnahmen aber längst überschrieben wurden.

 
Alarmanlagen schützen durch den lauten Ton, wenn sie ausgelöst werden, durchaus. Der Lärm schreckt Einbrecher häufig ab, zudem lässt sich die Anlage mit einem direkten Polizeinotruf verbinden. Wer die Anlage auch von außerhalb steuern möchte oder prüfen will, wann jemand ins Haus kam oder es verlassen hat, kann die Anlage per Handy-App verwalten. Doch Vorsicht: Das vorgegebene Passwort dieser Alarmanlagen muss vor der Nutzung geändert werden.
Gut ist, beide Sicherheitssysteme miteinander zu verknüpfen. Wer nun noch auf eine Kamera setzt, die überwiegend dann aufzeichnet, wenn sich jemand einem Fenster nähert, hat gute Aussichten, Diebe abzuschrecken.

 
Wohnungszugang so gut wie möglich beschränken

 
Vielen Einbrechern wird das Leben leichtgemacht. Gerade Gelegenheitseinbrecher kommen nicht selten auf die Idee, weil die Hausbesitzer praktisch zum Einbrechen einladen. Da bleibt die Garage mit Werkzeugen unverschlossen, das ungesicherte Gartenhaus bietet ungeahnte Hilfsmittel oder Gartengeräte bleiben vergessen im Garten liegen. Oder aber, Hausbesitzer sichern die Türen und Fenster wie Fort Knox, doch nur die Fenster, die gleich ins Auge fallen. Kellerfenster und -türen sind oftmals völlig ungesichert und besitzen schlichte Schlösser. Bleibt ein zum Garten ausgerichtetes Kellerfenster auch noch offen, ist überhaupt kein Einbruchsschutz mehr nötig - warum sollte es sich ein Täter kompliziert machen, wenn er nur durchs offene Fenster steigen muss?

 
Eine andere Gefahr bieten Türen und Fenster im oberen Stock. Das gilt insbesondere, wenn ein Balkon vorhanden ist. Hier wird die Sicherung nämlich gerne vergessen, immerhin steigen die meisten Täter doch unten ein? Mitnichten. Wieder gilt: Warum sollte es sich ein Einbrecher schwermachen, wenn er weiter oben, blicksicher durch das Balkongeländer, einfach einsteigen kann? Letztendlich sind im Außenbereich des Hauses weitere Punkte zu berücksichtigen:

 
Rankgitter - eine bewachsene Hauswand ist schön und kann sogar dämmend wirken. Wer jedoch auf metallene Rankgitter setzt, bietet einem Einbrecher gleich eine Leiter ins Obergeschoss.

 
- Gartenmöbel - leicht zu bewegende Gartenmöbel, die sich passend unter den Balkon stellen lassen, laden zum Einbrechen ein.

 
- Bäume - steht ein Baum vor dem Haus und ist relativ blickgeschützt? Sportliche Einbrecher können über die Äste durchaus die Fenster oder den Balkon erreichen.

 
Natürlich sollten bei einer Abwesenheit keine Fenster und Türen offen bleiben. Es mag im Sommer angenehm sein, die Fenster in Kippstellung zu belassen, es ist aber gefährlich. Eine Ausnahme bilden vergitterte Fenster. Türen sollten immer korrekt abgeschlossen werden. Hier darf die Garage - sofern sie einen Hauszugang bietet - nicht vergessen werden.

 
Zusätzliches Equipment zur Sicherheit

 
Steht ohnehin bald der Austausch der Fenster und Terrassentüren an, ist es ratsam, gleich auf speziell einbruchshemmende Fenster zu setzen. Die Zapfen im Rahmen sind so gestaltet, dass sie das Aufstemmen der Fenster deutlich erschweren. Hier gilt der Grundsatz: Bekommt ein Einbrecher das Fenster nicht innerhalb von dreißig Sekunden auf, sucht er sich wahrscheinlich ein anderes Objekt.

Doch auch ältere Fenster lassen sich zusätzlich schützen:

 
- Verriegelung - mit ein wenig Aufwand und geringen Kosten können Fenster nachträglich geschützt werden. Die Schließanlage wird verbessert, zudem gibt es Riegel, die sich vom Fenster in die Wand oder in eine hier angebrachte Metallschleife schieben. Die Riegel werden über eine Schließvorrichtung im Fenstergriff betätigt.

 
- Vergittern - bei vergitterten Fenstern denken viele an Gefängnisse, doch gibt es durchaus attraktive Gitter, die auch nachträglich angebracht werden können.

 
- Türschlösser - der Austausch eines Türschlosses sowie das Anbringen eines zusätzlichen Verschlussriegels sind immer ratsam. Gute Türschlösser lassen sich nicht mehr einfach aufbrechen, ein Riegel, der von außen abgeschlossen werden kann, sichert die Tür zusätzlich.

 
Ein recht guter Trick, um Einbrechern das Leben schwer zu machen, sind übrigens Rollläden. Sie bieten - wenn elektrisch - nicht nur die Möglichkeit, im Urlaub das Haus bewohnt erscheinen zu lassen, sondern erschweren auch den Zugang zum Fenster. Elektrische Rollläden lassen sich nur schwer oder gar nicht hochschieben, sofern sie korrekt heruntergelassen werden. 
 
Fazit - auf den Widerstand kommt es an

 
Wer es Einbrechern möglichst schwer macht, ins Haus zu gelangen, hat bereits einen hervorragenden Schutz. Die wenigsten Einbrecher riskieren das lange Manipulieren von Fensterrahmen, da sie so wesentlich leichter entdeckt werden können. Zusammen mit guten Schlössern, zusätzlichen Riegeln an Fenster und Türen und Achtsamkeit bei der Gartengestaltung lässt sich ein Haus gut schützen.
 

Bildquellen:
Abbildung 1: @ Werbefabrik (CC0-Lizenz) / pixabay.com
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