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Renovieren, anbauen, umbauen - Wie finde ich den richtigen Handwerker?


So mancher Hausbesitzer hat Spaß daran, die eigenen vier Wände selbst zu renovieren oder umzubauen. Doch auch die ambitioniertesten Hobbyhandwerker stoßen irgendwann an ihre Grenzen. Dann ist es Zeit für gelernte Handwerker. Den Richtigen für den Job zu finden, ist jedoch nicht immer ganz einfach.


Auf der Suche nach dem richtigen Handwerker

Am Anfang steht die Suche nach Handwerkern und Handwerksbetrieben, die für die anstehenden Maßnahmen in Frage kommen. Gab es früher außer den Gelben Seiten wenige Quellen, die bei der Suche halfen, ist die Auswahl heute deutlich größer.

Schon beim Googeln nach „Fliesenleger“ oder „Maler und Lackierer“ ist das Ergebnis eine lange Liste. Spezielle Seiten wie die Handwerker-Suchmaschine helfen ebenfalls bei der Suche. Damit die Liste, möglicher Partner bei der Baumaßnahme nicht zu lang wird, empfiehlt es sich, bei der Suche einige Parameter zur Eingrenzung zu nutzen. Dazu gehören:

  • Entfernung

  • Qualifikation

  • evtl. nötige Spezialisierungen

Mehr als 25 Kilometer sollte der Handwerker nicht entfernt sein, da die Anfahrtskosten sonst unnötig in die Höhe schießen.

Diese erste Liste lässt sich gut ergänzen, wenn Freunde, Bekannte oder auch Kollegen interviewt werden. Die haben dann schon (positive) Erfahrungen mit dem empfohlenen Handwerker gemacht. Das macht die Auswahl gleich sicherer. Zudem schadet es nicht, wenn alle potenziellen Dienstleister Mitglied in einer Handwerkskammer oder Handwerksinnung sind. Gibt es Differenzen über die Arbeitsleistung, das Ergebnis oder andere Punkte, stehen die Institutionen auch dem Kunden zur Seite.

Das Ergebnis dieser ersten groben Suche ist in der Regel eine Liste von zehn, vielleicht auch von 20 oder mehr Handwerkern. Vor der Angebotseinholung lohnt es also, sie noch ein wenig weiter einzugrenzen.


Referenzen und Bewertungen prüfen

Der beste Weg, die Liste weiter zu sortieren, sind Bewertungen und Referenzen. Haben die ausgewählten Handwerker Homepages, sind hier nicht selten abgeschlossene Baustellen mit ihrem Ergebnis zu sehen. Hier lässt sich schon gut erahnen, ob ein Maler beispielsweise die Techniken mit guten Ergebnissen anwendet, die das heimische Wohnzimmer neu erstrahlen lassen sollen oder ob der Dachdecker schon reichlich Erfahrung mit dem Einbau spezieller Fenster hat.

Wer mehr sehen möchte, sollte direkt Kontakt aufnehmen und nachfragen. Mitunter geben die Handwerker dann Adressen oder Kontakte an, wo man Erfahrungen einholen und die Arbeiten betrachten kann. Erfahrungen zu Handwerkern gibt es aber auch immer öfter im Netz. Ein Such- und Bewertungsportal gibt hier Einblick in die Erfahrungen anderer mit einem Handwerker.

Ein Blick lohnt auch auf die Stellenanzeigen eines Handwerksbetriebes. Vor allem im Internet auf den bekannten Jobportalen sind diese leicht einsehbar. Denn gute Betriebe wachsen. Dann sind gern Jobs im jeweiligen Handwerk ausgeschrieben. Ein Blick, wie stark die Anzeigen auf Ausbildung und Können Wert legen, gibt einen weiteren Hinweis auf die Qualität der Arbeit.

Nicht zuletzt sind auch hier Bekannte, Freunde und Kollegen eine gute Erfahrungsquelle, soweit sie einen Betrieb auf der Liste nicht ohnehin schon empfohlen haben. Hier lässt sich gut nachhorchen, ob jemand diesen Betrieb kennt oder etwas über seine Arbeitsweise und -qualität weiß.


Angebote einholen

Ist die Liste dann auf etwa vier bis fünf Handwerker zusammengeschmolzen, ist es an der Zeit, Angebote einzuholen. Der Bauherr weiß, was er sucht. Der Handwerker kann nur anbieten, was er auch weiß. Es ist also wichtig, in die Anfrage zum Angebot alle Details aufzunehmen. Ist der Raum für die Fliesen vielleicht nicht ebenmäßig geschnitten? Soll es beim Malern eine spezielle Farbe oder Technik sein? Welches Zeitfenster wird gewünscht? Diese und viele weitere Fragen sollten für die Angebotseinholung beantwortet werden.

Das bedeutet fast immer einen Ortstermin, wenn es sich nicht um absolute Standardarbeiten handelt. Auf einem solchen Termin lassen sich alle für das Angebot wichtige Fragen klären und der Profi erfährt so auch Details, von denen ein Laie nicht weiß, dass sie wichtig sein könnten. Ein Ortstermin hat zudem den Vorteil eines persönlichen Kennenlernens. So lässt sich gleich abchecken, ob die Chemie stimmt.

Ortstermine sind für den Handwerker jedoch auch Aufwand, den er (noch) nicht bezahlt bekommt. So mancher möchte daher gleich den Auftrag im Zuge des Angebotes eintüten. Es empfiehlt sich jedoch immer, auf einem unverbindlichen Angebot zu bestehen.


Entscheidung und Auftragsvergabe

Je nach Größe des Bau- oder Renovierungsvorhabens können Angebote recht umfangreich ausfallen. Daher ist es wichtig, hier nicht den Überblick zu verlieren. Tabellen helfen dabei, die einzelnen Posten und Preise übersichtlicher zu vergleichen. Ist etwas unklar, hilft meist ein schneller Anruf beim anbietenden Handwerker. Niemals sollte ein Angebot angenommen werden, bei dem noch Fragen offen sind.

Ist der grundlegende Überblick geschaffen, geht es ins Detail. Nicht nur die Endsumme unterm Strich sollte für eine Entscheidung ausschlaggebend sein. Ein genauerer Blick schadet hier nicht. Was kostet welche Leistung? Wo gibt es vielleicht noch Verhandlungsspielraum? Wer verhandelt, sollte allerdings auch fair bleiben. Wie fast überall kann auch im Handwerk billig bedeuten, dass man zweimal kauft – oder in diesem Fall nacharbeiten lassen muss und mit Pech draufzahlt. Ein fairer Preis sichert daher auch die Qualität.

Die Auftragserteilung nach dem Angebot sollte am besten schriftlich erfolgen. Bei größeren Vorhaben lohnt es sich auch, einen Bauvertrag abzuschließen. Dieser bietet eine gute Sicherheit gegen Streitfälle und regelt zudem das Vorgehen, falls Mängel an den Arbeiten festgestellt werden sollten.