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Ein eigener Pool – Highlight im Garten

 

Der eigene Swimming-Pool stellt für viele Hausbesitzer einen Traum dar und ist gar nicht so schwer zu verwirklichen. Wer darüber hinaus ein wenig handwerkliche Begabung aufweist, kann einiges selber machen und so die Kosten senken. Allerdings gilt es einige grundsätzliche Dinge zu beachten. In den einzelnen Bundesländern gibt es verschiedene Statuten zum Thema. So gibt es eine Sicherungspflicht, die beinhaltet, dass der Pool gegen unbefugtes Betreten abgesichert sein muss. Hier soll dafür gesorgt werden, dass fremde Kinder und Tiere keinen Zugang zum Pool haben. Ein Jägerzaun, über den selbst kleinere Kinder mit Leichtigkeit klettern könnten, reicht zur Sicherung nicht aus. Der Eigentümer des Pools haftet, auch wenn sich Kinder unbefugt auf seinem Gelände aufhalten. Auch ein Schild mit der Aufschrift: „Eltern haften für ihre Kinder" hilft im Fall der Fälle nicht weiter.

 

Nachdem das eigene Grundstück gegen den Zutritt von Unbefugten geschützt ist, ist es Zeit den richtigen Standort für den Pool zu finden. Hierbei sollten sich Eigentümer vor allem mit dem erforderlichen Abstand zur Nachbargrenze auseinandersetzen. In den meisten deutschen Bundesländern gilt ein Becken mit einem Volumen von bis zu 100 Kubikmetern als bewilligungsfrei. So könnte der Pool beispielsweise 4m x 15m x 1,5m = 90 Kubikmeter groß sein. Allerdings bedeutet bewilligungsfrei nicht, dass man einfach anfangen kann zu bauen. In der Regel muss trotzdem noch vor Baubeginn eine Baumeldung erfolgen, woraufhin der Bauherr eine Baubewilligung erhält. Wer Rücksprache mit dem zuständigen Bauamt hält, ist auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Auch Solaranlagen zur Beheizung des Wassers und Überdachungen können eine besondere Genehmigung erfordern.

 

Viel selber machen schont das Budget
Es bleibt die Frage, ob und wieviele der Bauarbeiten selber durchgeführt werden sollen. Für den Bau erforderliches pool-spezifisches Zubehör findet sich im Poolshop www.pool-chlor-shop.de. Wer ein wenig Ahnung von Beton und Maurerarbeiten hat, kann sogar das Becken selbst gießen.

Ist der richtige Standort gefunden, sollte dieser sorgfältig abgesteckt und mithilfe eines Kleinbaggers ausgehoben werden. Hier kann ein ansässiges Bauunternehmen helfen, besonders, da viel Aushub entsteht, der letztlich abtransportiert werden muss. Beim Gießen der Bodenplatte kann ein Betonpumpenwagen gute Dienste leisten, insbesondere, wenn der Betonmischer nicht bis an die Grube heranfahren kann. In die Wände aus Hohlblocksteinen werden dann Schwimmbadrohbauteile wie Einlaufdüsen, Skimmer und Unterwasserscheinwerfer eingebaut.

 

Schließlich wird alles von außen und innen verputzt, wobei außen eine Bitumenschicht als Feuchteschutz und Deltafolie aufgebracht werden sollte. Nun können die Becken verrohrt und die Wände verfüllt werden. Innen wird der Pool mit Vlies ausgelegt und anschließend eine geeignete Poolfolie angebracht. Jetzt ist der Pool bereit, das erste Mal Wasser zu fassen: In Absprache mit der lokalen Feuerwehr können Straßenhydranten zum Befüllen genutzt werden. Nicht vergessen sollte man aber, das Wasser mit der entsprechenden Menge Chlor beständig gegen Bakterien zu machen.