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Bauen mit Glas

Modernes Glas ist der Baustoff der Neuzeit. Die Glaspaläste der großen Firmen sind Sinnbild unserer Zeit. Bei den dominanten Bürotürmen ist Glas einfach nicht mehr wegzudenken. Doch auch im Wohnbau nimmt der transparente Baustoff einen immer breiteren Raum ein.

 

Egal, ob in Türen, Wintergärten, Dachverglasungen oder natürlich bei den Fenstern, heute werden wesentlich bessere Lösungen als noch vor etwa 20 Jahren angeboten. Verglasungen aus längst vergangenen Tagen kosten viel Energie. Bis zu einem Drittel der Wärme geht etwa durch veraltete Fenster verloren. Neben den explosionsartig ansteigenden Heizkosten ist das auch mit verantwortlich für die Klimaerwärmung, zu der der sogenannte Hausbrand nicht unerheblich beträgt. Dies muss nicht sein, denn durch die moderne Glastechnologie ist aus dem einfachen Fensterglas mittlerweile ein echtes High-Tech- Produkt geworden. Das allerdings trifft nicht auf alle Isolierglasfenster zu. Scheiben mit diesem Prädikat, die vor 1995 produziert und eingebaut wurden, haben lediglich eine Luftschicht zur Wärmedämmung zwischen zwei Scheiben. Bei der moderneren Variante sind die Scheiben mit einer Edelmetallschicht überzogen, die dafür sorgt, dass die Wärme im Raum bleibt. Das bedeutet, dass die langwelligen Wärmestrahlen reflektiert werden und daher im Raum bleiben, während das kurzwellige Tageslicht nahezu ungehindert durchdringen kann. Das funktioniert natürlich auch umgekehrt und bedeutet: Im Sommer bleibt die Hitze draußen. Damit ist auch weniger Energie für die Klimatisierung des Raums notwendig. Die Beschichtung ist nicht mit bloßem Auge zu erkennen. Fachbetriebe können sie mit Hilfe eines Messgeräts ermitteln. Auswechseln lohnt sich meistens. Angesichts der steigenden Energiepreise rechnet sich die Aktion in etwa 4-5 Jahren.

 

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1030 Wien

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Wärmedämmung und Sonnendurchlässigkeit

Neben der Wärmedämmung die mit dem sogenannten U-Wert ermittelt wird, ist auch die Sonnendurchlässigkeit ein wichtiger Faktor. Diese wird als G-Wert bezeichnet und stellt den Prozentsatz jener auf die Scheibe auftretenden Sonnenbestrahlung dar, den die Scheibe durchlässt. Die Verglasung sollte einen möglichst niedrigen U-Wert und einen möglichst hohen G-Wert haben. Das widerspricht sich zwar, lässt sich aber mit moderner Mehrschichtverglasung zumindest annähernd erreichen. Wärend Einfachglas etwa einen U- Wert von 5,8 W/m²k hat (Energiemenge in Joule, die in einer Sekunde durch 1 m² Glas fließt), liegt der Wert bei einem herkömmlichen Wärmeschutzglas bei 1,1, bei einem Fenster nach Passivhausstandard bei 0,8 W/m²k. Die Sonnendurchlässigkeit sinkt dabei von etwas über 80% auf knapp 60%.


Schallisolierung

Eine weitere wichtige Verbesserung wurde in den letzten Jahren auch bei der Lärmisolierung erreicht. So bieten Isolierscheiben mit Gasfüllung auch wesentlich verbesserten Schallschutz. Möglich ist eine Reduktion um bis zu 44 Dezibel. Das bedeutet, dass etwa die normale Zimmerlautstärke komplett „geschluckt“ wird. Auch Straßenlärm, sofern er nicht durch laute Baumaschinen oder Ähnliches verursacht wird, stellt damit kein Problem dar. Neben diesen Eigenschaften bietet modernes Glas auch noch eine Reihe weiterer Vorteile. So wird etwa selbstreinigendes Glas angeboten, das die Reinigungszyklen zumindest deutlich verlängert. Zudem ist die Reinigung wesentlich einfacher. Meist genügt einfaches Abziehen. Auch eine gewisse Bruchsicherheit ist fast schon normal.


Selbstverdunkelung

Einer der letzten Entwicklungsschritte ist das sogenannte gaschrome Glas, das sich bei Sonneneinstrahlung automatisch verdunkelt. Gaschromes Glas wird zum Beispiel bei Sonnenbrillen verwendet.
Es verdunkelt sich unter Sonneneinstrahlung sozusagen automatisch. Im Wohnbau ist aber nicht nur Verdunkelung, sondern vor allem auch Isolation gefragt. Erreicht wird dies durch einen anpassbaren Gesamtenergie-Durchlassgrad mithilfe einer Kombination von Wärmedämm- und Sonnenschutzglas, das abhängig von der Intensität der Sonneneinstrahlung arbeitet. So wird optimiert und gezielt im Winter solare Energie gewonnen, während im Sommer der Durchlassgrad reduziert und so das Klima im Gebäude nicht zusätzlich aufgeheizt wird. Dazu kommt als angenehmer Nebeneffekt ein durch die Verdunkelung erzielter Blendschutz. Der veränderbare Licht- und Energiedurchgang wird mittels eines Dreifach-
Bauen mi Glas aufbaues realisiert. Zu einer herkömmlichen Isolierglaskombination kommt eine dritte Scheibe mit einer reaktiven Beschichtung hinzu. Der Schaltprozess erfolgt durch die Zuführung geringer Mengen eines sogenannten Schaltgases, das die Reaktion auf die Sonnenbestrahlung auslöst. Das Gas wird von einem in die Fassade integrierten Versorgungsgerät bereitgestellt. Die Verfärbung bzw. Entfärbung benötigen lediglich einige Minuten. Die Farbe wechselt dabei von farbneutral bis hin zu einem Tiefblau.

 

Text: Ing. Franz Farkas
E-Mail: f.farkas(at)besser-wohnen.co.at
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