weltdeswohnens
zum Warenborb Seite drucken Sitemap
Das schmeckt lecker: Leider können gerade süß-saure Köstlichkeiten den Zähnen arg zusetzen. Foto: djd/elmex Forschung
Früh übt sich: Richtiges Zähneputzen will gelernt sein. Foto: djd/elmex Forschung
In der Zeit des Zahnwechsels sind die Zähne besonders angreifbar und müssen sorgfältig vor Erosionsschäden geschützt werden. Foto: djd/elmex Forschung
Kindermöbel
Spielgeräte aus Holz
Spiel & Spaß
Gesundheit & Ernährung
Stillen und Beikost
Babynahrung: Sicher ist sicher
So frühstückt Deutschland
Hafermahlzeiten ausgezeichnet
Übergewicht stoppen
Kinderzähne brauchen Schutz
Immunsystem & Virenschutz


Kinderzähne brauchen Schutz - Süß-Saures kann zu gefährlicher Zahnerosion führen

 
Ob gummiartig, geliert oder als Kaugummi: Süß-sauer ist der neue Trend bei Süßigkeiten für Kinder. Diese Naschereien beinhalten zwar meist wenig Zucker, sind deswegen aber keinesfalls ungefährlich für die Zähne. Im Gegenteil: Ihr hoher Gehalt an Säure stellt eine oft unbemerkte Gefahr für den Zahnschmelz dar. Die sauren Bestandteile greifen die Zahnsubstanz an, ein Vorgang, der auch als Erosion bezeichnet wird. Die Experten der elmex Forschung schätzen, dass bereits ein Drittel der Bevölkerung solche Erosionsschäden hat, darunter viele Kinder. Zahlreiche Betroffene wissen aber wenig oder nichts über diese irreversible Erkrankung.

Warum auch Obst den Zähnen schaden kann

Paradoxerweise kann nicht nur Süß-Saures aus der Dropstüte, sondern auch gesunde Ernährung Zahnerosion begünstigen. Zum einen enthält Obst viel Säure, außerdem verstärken mehrere Zwischenmahlzeiten am Tag die Säureeinwirkung. Kinder, die mehrmals täglich zu Früchten wie Kiwis, Johannisbeeren, Äpfeln oder Zitronen greifen, setzen ihre Zähne also Säuren aus, die die Zahnsubstanz beträchtlich angreifen können. Ähnliche Effekte verursachen Salate mit Essig-Öl-Soße.

Schon im Vorschulalter sollte Zähneputzen zum täglichen Ritual werden.
 

 

Erosion der Zähne lässt sich stoppen

 

Es ist jedoch möglich, den Erosionsprozess aufzuhalten, wenn er erkannt ist. Eine sichere Diagnose kann der Zahnarzt stellen. Daher ist die regelmäßige Kontrolle bei kleinen Leckermäulern besonders wichtig. Zur Vorbeugung gibt es in der Apotheke spezielle Mundspülungen gegen Zahnerosion (nähere Informationen gibt es ebenfalls unter www.zahngesundheit-aktuell.de). Auch durch richtiges Zähneputzen lassen sich Schäden verhindern. Keinesfalls sollten Kinder gleich nach dem Genuss von (saurem) Obst oder säurehaltigen Süßigkeiten zur Zahnbürste greifen. Die durch die Säure aufgeweichte Zahnoberfläche wird dann nämlich abgerieben. Besser ist es, mindestens eine halbe Stunde zu warten, bis sich die Oberfläche wieder stabilisiert hat und durch die Borsten nicht mehr abgerieben werden kann.

 

Der Zahnerosion frühzeitig entgegenwirken

 

Zahnerosion ist ab einem gewissen Stadium irreparabel. "Der erste, oberflächliche Verlust des Zahnschmelzes stellt sich meist unbemerkt ein", erklärt Dr. Andrea Engl von der elmex Forschung. "Werden die Zähne in diesem Stadium nicht gegen weitere Erosion geschützt, kann es zu sichtbarem Verlust von Zahnschmelz und Dentin kommen. Das führt auch zu unschönen Verfärbungen und einer schmerzhaften Überempfindlichkeit der Zähne."

 

                                                                                        

Quelle: 

djd/elmex Forschung