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Tomatenaufzucht im Garten: Vom Samen bis zur Frucht

 

Den Deutschen ihr liebstes Gemüse ist die Tomate: Laut der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH verspeisen wir jedes Jahr 10,5 Kilogramm pro Kopf. Allerdings nicht nur roh, sondern auch in Form von Suppen und Soßen. Denn aus Tomaten kann man allerhand leckere Gerichte zubereiten, wenn sie frisch geerntet werden.

Die Nachtschattengewächse aus dem Supermarkt werden bei der Aufzucht mit Kunstdünger und Pflanzenschutzmitteln versetzt. Wissenschaftlern zur Folge enthalten sie dadurch weniger Vitamin C, Zucker und andere gesundheitsfördernde Phenole. Sie sind zwar größer und günstiger als beispielsweise Biotomaten, dafür aber auch nicht sonderlich aromatisch. Warum also wenig Geld für schlechte und viel Geld für gute Tomaten ausgeben, wenn man sie im eigenen Garten ganz leicht selbst züchten kann? Infos rund um die Tomate auf deine-gesunde-ernaehrung.de. Im Folgenden geben wir Ihnen eine Schritt für Schritt-Anleitung, damit auch nichts schief gehen kann.

 

Tipp

Wählen Sie eine Sorte, die Ihnen gut schmeckt, aber auch unempfindlich gegenüber Tomatenkrankheiten ist – wie zum Beispiel „Dasher“. Sie schmeckt süß und fruchtig.

 

Anleitung: Wie züchtet man eigene Tomaten?

Der beste Zeitpunkt, um Tomaten zu pflanzen, ist der Monat März. Zu diesem Zeitpunkt ist es nachts noch sehr kalt draußen – da die Nachtschattengewächse keinen Bodenfrost vertragen, sollte man sie zuerst in der Wohnung aufziehen und anschließend ab Mitte Mai in den Garten setzen. Gehen Sie also wie folgt:

  1. Schritt: Besorgen Sie sich kleine Aufzuchtgefäße, die Sie etwa fünf Zentimeter hoch mit Erde befüllen – pro Gefäß wird nur ein Same ca. einen Zentimeter tief eingepflanzt. Danach muss die Erde befeuchtet werden, zum Beispiel mit einem Wassersprüher. Anschließend werden die Gefäße an einen warmen und trockenen Ort (u.a. Fensterbank) gestellt.
  2. Schritt: Nach spätestens 14 Tagen sollten alle Samen gekeimt haben – erkennbar an den zwei Keimblättern, die aus der Erde ragen. Ist das dritte Blatt sichtbar, wird es Zeit, die Keimlinge in jeweils einen Topf mit einem Durchmesser von acht bis zehn Zentimetern umzupflanzen. Haben die Tomatenpflanzen eine Höhe von ca. 30 Zentimetern erreicht, kommen sie in den Garten.
  3. Schritt: Wählen Sie einen sonnigen Standort mit nährstoffreicher Erde. Der Erdballen wird nun zusammen mit der Jungpflanze aus dem Topf gehoben und bis zum unteren Laubansatz in die Erde gepflanzt. Am besten befestigt man sie noch an einer zusätzlichen Rankhilfe, z.B. einem Stab aus Aluminium oder Edelstahl. Achten Sie auf genügend Abstand zwischen den Tomatenpflanzen.
  4. Schritt: Bewässern Sie die Tomaten regelmäßig, sodass die Erde nie richtig trocken wird, aber die Pflanzen keine nassen Füße bekommen. Geizen Sie zudem die Pflanzen regelmäßig aus – sprich, trennen Sie die Seitentriebe ab, die in den Blattachseln wachsen. Sonst verschwendet die Pflanze ihre gesamte Energie in das Wachstum ihrer Triebe und nicht in das ihrer Früchte.

Und noch ein Hinweis zum Schluss: Wechseln Sie jedes Jahr das Beet. Wenn die Tomatenpflanzen immer am gleichen Standort gezüchtet werden, ist die Gefahr besonders groß, dass sich Bodenschädlinge (u.a. Wurzelälchen) oder auch andere Erreger (z.B. der Korkwurzelkrankheit) ausbreiten und die Pflanzen befallen.