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Duftende Pflanzen - Es liegt was in der Luft

Duftende Pflanzen sprechen unsere Sinne an. Nicht nur fürs Auge, sondern auch für die Nase sind sie ein Erlebnis. Viele von ihnen tragen weiche oder filzige Blätter und laden zum Berühren und Fühlen ein. Duftpflanzen sind Balsam für Körper und Seele.
 
Etwa 30 Millionen Riechzellen besitzt der Mensch, an ihnen strömt die Luft beim Einatmen durch die Nase vorbei. Dabei werden Informationen im Gehirn gespeichert und mit bisherigen Duftmerkmalen verglichen. So kommt es, dass bestimmte Gerüche ohne unser bewusstes Zutun Erinnerungen wachrufen – der Duft von Lavendel weckt Erinnerungen an Tage am Mittelmeer, frische Wiesenkräuter lassen uns an Wanderungen über saftige Almen denken.

Aber nicht nur wohlige Gefühle werden durch Düfte vermittelt, sondern natürlich auch unangenehme. Manche wirken sogar warnend, etwa bei verdorbenen Lebensmitteln. Der Mensch kann durchschnittlich beachtliche 10.000 Gerüche unterscheiden, die geübte Nase eines Parfümeurs erkennt bis zu 30.000 Düfte.

Warum duften Pflanzen?

Blüten duften in erster Linie, um Insekten anzulocken und damit die Bestäubung der Blüten zu sichern. Pflanzen sind dabei aber effizient. Sie produzieren die kompliziert aufgebauten Duftstoffe nur, wenn es sich auch lohnt: Tagsüber duften Blüten, die Bienen anlocken wollen, abendlicher Duft richtet sich an Nachtfalter. Wenn bei schlechtem Wetter kaum Bienen fliegen, riechen auch die Blüten nicht so intensiv. Pflanzen mit kräftigen Blütenfarben brauchen gar nicht intensiv zu duften, sie locken Insekten ohnehin mit der Farbe an. Dezent gefärbte Blüten hingegen duften oft besonders intensiv.

Leichte, würzige Düfte
Frisch und leicht duften viele Kräuter und Gewürze: Thymian-, Salbei- oder Minze-Arten verströmen das Aroma von Orangen, Zitronen, Ananas und vielem mehr. Aber auch Würzkräuter wie Bohnenkraut, Oregano, Rosmarin und Minzen sollten auf keinem Balkon fehlen. Mit ihnen lässt sich das Dufterlebnis in die Küche mitnehmen. Gerade bei den Minzen gibt es eine unglaubliche Geschmacksvielfalt zu entdecken: Ob Erdbeerminze, Bananenminze, Schokominze oder Kärntner Minze für die Kärntner Kasnudeln – nur mit Minzen alleine ließe sich bereits ein Duftbalkon bepflanzen.

Vanille, Honig und noch mehr Süßes

Wer üppige, süße Düfte liebt, wird an der Vanilleblume nicht vorbeikommen. Sie verströmt vom Frühsommer bis in den Herbst hinein ein feines Vanillearoma. Auch Duftwicken duften zart nach Vanille. Diese Kletterer blühen in Pastellfarben und sind bestens für das Balkongitter geeignet. Der Polster bildende Duftsteinrich hat einen außergewöhnlichen Honigduft und entwickelt sich auch in Balkonkästen großartig. Eine Hauptdarstellerin ist die Madonnen-Lilie mit ihren wunderschönen weißen und duftenden Blüten. In einem großen Topf kultiviert, ist sie ein echtes Highlight auf jedem Balkon. Ein unkomplizierter Strauch, der sich auch in großen Gefäßen gut kultivieren lässt, ist der Sommerflieder, auch Schmetterlingsstrauch genannt. Seine fliederartigen, violetten, weißen oder gelben Blütenrispen duften süß und sind für Schmetterlinge einfach unwiderstehlich. Und Sie können bequem vom Liegestuhl aus das farbenprächtige Tummeln beobachten.

Schokoladenduft gewünscht?

Auch das gibt es! Die Blüten des Schwarzen Schmuckkörbchens duften ganz eindeutig nach Schokolade und auch am Duft der Schokoladenminze werden Schokofans Gefallen finden. Er erinnert an Schoko-Pfefferminz-Naschereien.


Duftpelargonien

Ein Freudenfest für die Nase sind Duftpelargonien. Sie bezaubern nicht nur durch Blütenreichtum, sondern bringen an einem sonnigen Plätzchen die Terrasse zum Duften. Bei manchen muss man an den Blättern reiben, bei anderen genügt ein Windhauch: Sie duften nach Apfel, Pfirsich, Orange und Zitrone über Muskat, Zimt, Kokos und Pfefferminze bis zu Rosen – die Auswahl ist riesengroß. (bw)
 

Text und Fotos: Ing. Elke Papouschek

 

 

Mit Duftpflanzen
gestalten

  • Duftpflanzen duften umso intensiver, je sonniger und windgeschützter der Standort ist.
  • Bei einigen Pflanzen, z.B. bei Gewürzkräutern, sind es nicht die Blüten, sondern die Blätter, die bei Berührung Duft entfalten.
  • Intensiver Duft wird rasch als aufdringlich empfunden. Deshalb sollten stark duftende Pflanzen nur punktuell eingesetzt werden.
  • Ein Sammelsurium verschiedener Düfte auf kleinem Raum wirkt eher verwirrend als betörend, deshalb mehrere Pflanzen mit unterschiedlichen Düften nicht nebeneinander pflanzen.

 

Die Madonnenlilie duftet angenehm – klarer und weniger schwer als andere Lilien.

 

Außergewöhnliche Blüten mit süßem Duft trägt die Spinnenpflanze, die sich in größeren Gefäßen auch am Balkon gut macht.

 

Wer sich vor allem abends auf Balkon oder Terrasse aufhält, wird an der Engelstrompete Freude haben. Sie verströmt in der Abendzeit einen intensiven Duft.

 

Bei Minzen gibt es eine unglaubliche Geschmacksvielfalt zu entdecken – im Bild die robuste Apfelminze, eine Lieblingspflanze der Schmetterlinge. 

 

Trendpflanzen am Sommerbalkon sind die Fruchtsalbei-Arten (im Bild die Sorte ´Blue Angel´) mit strahlenden Blütenfarben und erfrischenden Düften.