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© Thomas Wagner, BDG
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Wohnen im Grünen - mit Licht & Farbe

Wunschbild, Ideologie oder Ur-Sehnsucht des Menschen? Was steckt im Bild von grüner Lebensqualität? Was ist es eigentlich, das wir wünschen?

 

Vom Grünen umgeben sein heißt, mitten in der Natur leben, auch wenn es nur ein Garten ist. Man tritt vor die Tür und fühlt die Frische, riecht den Blütenduft. Es ist ein Wunsch nach Freiheit, nach Autonomie, nach ungestörter privater Sphäre – nicht berührt sein von Nachbarn, die sich beschweren könnten, wenn man einmal etwas lauter ist. Grün – das ist aber auch eine Farbe! Und was sagt die Farbpsychologie zum Grün? Erstens gibt es sehr viele grüne Töne. Wir haben mindestens hundert Wörter für sie: vom Apfelgrün über Smaragdgrün bis Zinkgrün.

 

Es gibt tropische Kulturen, die einige hundert Begriffe für Grüntöne haben – nicht verwunderlich, denn unsere Augen können bis zu 100.000 Farbtöne aller Buntstufen unterscheiden. Grün bedeutet farbpsychologisch: Ruhe, Hoffnung, Kräfte sammeln (volle Grüntöne), Natur, Vitalität, sich regenerieren, Empfinden (leuchtendes Grün und Pastelltöne). Grün bedeutet aber auch Sicherheit, innere Stabilität, Abgrenzung gegen außen (vor allem die abgedunkelten satten Grüntöne) wie auch Selbstbestimmung. Blaugrün im Vollton bedeutet den Wunsch nach Veränderung und Weiterentwicklung.

 

Welche Farben im Innenraum passen zum äußeren Grün? Am wenigsten sind es die Blaufarben. Eine wirkliche Harmonie zwischen Grün und Blau ist nur von manchen begnadeten Künstlern erreicht worden, z.B. Cezanne – und der verwendete sehr oft eine dritte verbindende Farbe: ein Ocker, Beige oder Orange. Diese Farben verhalten sich harmonisch zum Grün – besonders dann, wenn sie nicht zu gelbstichig sind. Also, erdige Farben, verhaltenes oder auch kräftiges Ockerbraun, Terracott und Ähnliches passen gut zu den vielfältigen Grünstufen im Garten, die wir gleichzeitig durchs Fenster sehen. Wir können diese Harmonie aber auch kleinflächig mit kräftigem Orange oder intensiven Rottönen steigern.

 

„Im Grünen“ heißt später „im Weißen“

 
– dann nämlich, wenn der Schnee sich über den Garten gebreitet hat – oder auch „im Braunen“, wenn das Gras im Spätsommer vergilbt oder im Herbst braun wird. Im Altgriechischen bezeichnete ‚chloros’ die Farbe von Honig und Gras. Ein eigenes Wort für Grün gab es nicht, denn im trockenen und heißen Mittelmeerklima wird das Gras schnell gelbbraun. Und welche Raumfarben passen nun zu Gelbbraun und Weiß? Auch wiederum die warmen und hellen Farbtöne, an denen sich das Sonnenlicht besonders schön widerspiegelt: Pastellgelb, Apricot, Sandfarbe, Rotorange, Ziegelrot.

 

Der Naturbezug ist ja immer auch ein Bezug zum Licht. Da wird man nicht mit dunklen, kühlen und schattigen Farben arbeiten. Aber auch Weiß ist eine Farbe. Eine „unbunte“ freilich. Sie und ihre Geschwister Schwarz und Grau wirken avital, also nicht förderlich für die Lebenskräfte. Wer gerne weiße Wände hat, sollte nur genügend große Buntflächen daneben setzten: ein großes Wandbild, eine bunte Couch, ein farbiger Kachelofen, Textilien, Wachskerzen. Aber Schwarz und Grau wird man auf jeden Fall auf großen Flächen vermeiden.

 


In der Nacht sind alle Kühe schwarz.. und auch der Garten.

 
Doch mit einem Handgriff können wir ihn in geheimnisvolle Lichtinseln verwandeln. Vorraussetzung ist freilich eine gut überlegte Lichtplanung. Dann erscheint dieses Grün auch als nächtliche Farbe – allerdings in überraschenden und knisternden Spannungsnuancen.

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