weltdeswohnens
zum Warenborb Seite drucken Sitemap
© Fotos: IZB
© Fotos: IZB
© Fotos: IZB
home   >   Garten & Terrasse   >   Grüner Wohnen   >   Lust auf Pflanzen >
Seien Sie kreativ: Nützliche Tipps zur Gartengestaltung
Das Ambiente auf der eigenen Terrasse steigern
Regenfasspumpen – für entspannte und umweltschonende Gartenbewässerung
Outdoor Living der neuen Generation: Die Gartentrends 2015
Tomatenaufzucht im Garten: Vom Samen bis zur Frucht
Der Garten ruft – die grüne Saison 2014 beginnt
Vorbei mit grau und dunkel
Vorboten des Frühlings
Pflanz- & Blumenkübel
Sauberkeit mit Hochdruck
Terrassensystem
Outdoor Möbel
Gartenhäuser, Pavillons & Co.
Gewusst wie
Grüner Wohnen
Bequem und dekorativ: Sitzkissen für jeden Geschmack
Wohnung mit Blumen dekorieren
Kaktus, Palme & Co.
Gartenpflege leicht gemacht - Tipps für Jedermann
Holz oder Stein - die richtige Wahl für Ihre Terrasse
Kindersicherheit im Garten
Ein Wintermantel fürs Beet
Jetzt den Garten winterfest machen
Badespaß selbst an kühlen Tagen
Jahreslauf im Gartenteich
Herbstputz leicht gemacht
Wasser sparen durch richtiges Gießen
Ideen für Ihren Traumgarten
Sprung ins natürlich klare Wasser
Schön schattig draußen
Regenwasser für den Garten
Kleine Kunstwerke aus Holz
Blütentraum in Weiß, Rosé oder Blau
Die Brücke über den Teich
Rückenschonend durch die Erntesaison
Gestalten mit Blumen
Sommerliche Schirmpräsentation
Lust auf Pflanzen
Naturgarten
Der eigene Obstgarten
Grüne Lebensqualität
Paradies auf Probe
Wussten Sie das?
Hortensien
Tipps zur Amaryllis
Kentia-Palmen
Lust auf Duft
Ökologie
Traumgärten
Materialien für Ihren Garten
Gartentrends
Pflanzentrends
Wasserspiele und Springbrunnen

       besser WOHNEN-Tipp

  • Die meisten im Sommer blühenden Zwiebelblumen sind kälteempfindlich und werden deshalb erst ins Freie gepflanzt, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Sollte kurzfristig doch Frostgefahr bestehen, kann man die Pflanzen für die Nacht mit Schutzfolien oder Jutesäcken abdecken
  • Im Herbst werden die Zwiebeln und Knollen wieder aus dem Boden genommen, um in einem frostfreien Raum zu überwintern. In Töpfe gepflanzt, können sie auch bequem mitsamt dem Gefäß ins Winterquartier umziehen.
  • Durch etappenweises Pflanzen, lässt sich die Blütezeit vieler Sommerblüher verlängern. Besonders gut geht das mit Gladiolen. Werden die Knollen zeitversetzt von April bis zum Juli gepflanzt, haben Sie auch im Herbst noch Gladiolenblüten auf dem Balkon und Schnittblumen für die Vase.
Jetzt pflanzen, im Sommer staunen: In wenigen Monaten kommen diese Knollen zu schönster Blütenpracht.


Sommer, Sonne, Gartenzeit

Viele unserer Zierpflanzen kamen ursprünglichvon weither und sind sehr beliebt geworden. Doch es gibt auch wunderschöne und wenig bekannte Pflanzen. Besser Wohnen hat für Sie botanische Entdeckungen für Balkon und Terrasse ausgesucht.

 

Dahlie und Gladiole kennt man. Doch wie sieht es mit Ruhmeskrone und Kaphyazinthe aus? Wer jetzt im Frühling sommerblühende Zwiebel- und Knollenblumen pflanzt, wird im Sommer mit exotischen Blüten, leuchtenden Farben und außergewöhnlichen Blättern belohnt. Die genannten Pflanzen stammen ursprünglich aus aller Welt. Selbst so vertraute wie Dahlien und Gladiolen haben ihren Ursprung nicht in Europa: Die Dahlie kommt aus dem fernen Mexiko, die Vorfahren der Edel-Gladiolen aus dem südlichen Afrika. Allen aber ist gemeinsam, dass sie aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit erst ab Mitte Mai ins Freie dürfen. Doch die Geduld lohnt sich!

 

Partner der Seite:



Besser Wohnen
Verlagsges.m.b.h.

Die Österreichische
Wohnzeitschrift
Stelzhamergasse 4/9
1030 Wien

www.besser-wohnen.co.at/


Ruhmeskrone - exotische Kletterpflanze

Die eigenwillig geformten Blüten der Ruhmeskrone erinnern tatsächlich an eine Krone. Obwohl bei uns in erster Linie als Zimmerpfl anze bekannt, kann sie in der warmen Jahreszeit auch an einem geschützten Platz im Freien wachsen. Bei einer Kletterleistung von bis zu 2 m Höhe braucht sie eine Rankhilfe. Ab April sollte wöchentlich gedüngt werden, etwa acht Wochen nach dem Ende der Blüte das Gießen einstellen, damit sich die Pfl anze auf die Winterruhe vorbereiten kann. Die im Frühjahr gepflanzte Wurzel lebt zwar nur ein Jahr, bildet aber im Lauf des Sommers neue Wurzelknollen. Wenn die Blätter abgestorben sind, werden diese Knollen aus der Erde genommen und bei Raumtemperatur überwintert. Ab Februar/März kann man sie in Töpfe pflanzen und möglichst warm – z.B. in Heizungsnähe – aufstellen. Dann beginnt das Wachsen und Blühen von Neuem.

 

© IZB

Kaphyazinthe – klein aber oho!

Die aus Südafrika stammende Kaphyazinthe trägt hohe Blütenstände, die aus vielen Einzelblüten bestehen und tatsächlich an Hyazinthen erinnern. Obwohl die ganze Pflanze nur etwa 20 cm hoch wird, macht sie auf sich aufmerksam. Die einzelnen Blüten sind röhrenförmig und weisen ungewöhnliche Farben auf; manchmal sind sie sogar mehrfarbig. Kaphyazinthen sind von Februar bis in den Sommer hinein als kleine Topfpfl anzen erhältlich. In der warmen Jahreszeit können sie auch gut im Topf auf dem Balkon wachsen.

 

© IZB

Schopflilie - wie eine Ananas im Topf

Auch die Schopflilie macht nicht durch Größe, sondern exotisches Aussehen auf sich aufmerksam. Denn die von Juli bis September blühende Zwiebelblume wird nur etwa 40 cm hoch. Aus gutem Grund ist sie auch unter dem Namen „Ananasblume bekannt“: Ihr Blütenstand erinnert an die tropische Frucht und wird von einem Schopf grüner Blätter gekrönt. Die Schopflilie eignet sich bestens für die Bepflanzung von Töpfen an einem sonnigen Standort. Im Herbst übersiedeln die Gefäße ins frostfreie Winterquartier. Weil die Pflanze entzündungshemmende Substanzen enthält, wird sie in ihrer südafrikanischen Heimat als Heilmittel gegen Rheuma verwendet.

 

© IZB

Indisches Blumenrohr – Blütenpracht und Blätterschmuck

Das Indische Blumenrohr trägt imposante Blätter, die an Bananenstauden erinnern. Sie sind bläulich oder leuchtend grün, aber auch bronze- oder purpurfarben und haben markante Blattadern. Die kräftig rot, gelb oder orange leuchtenden Blüten tragen das Ihre zum tropischen Flair der Pflanze bei. In einem Topf lässt sich das frostempfindliche Blumenrohr vortreiben, ehe es dann in der zweiten Maihälfte an einen vollsonnigen Standort ins Freie kommt. Ende Oktober die Pflanze auf ca. 5 cm zurückschneiden, die Wurzelknollen herausnehmen, in einen Topf mit Sand legen und bei etwa 10 °C dunkel überwintern. Gegossen wird nur gerade soviel, dass die Erde nicht ganz austrocknet. Ab März kann man die Wurzelknollen dann wieder in einen Topfpflanzen und warm aufstellen.

 

© IZB

Von Milchsternen und anderen schwebenden Blüten

Auch einige Milchsternarten machen in Gefäßen eine gute Figur. Der knallorange blühende Milchstern etwa fällt trotz seiner nur 20 cm Höhe auf. Im Garten ausgepflanzte Zwiebeln werden im Herbst ausgegraben und im Keller trocken und nicht unter 10 °C überwintert. Oder Sie setzen die Zwiebeln in einen Blumentopf und stellen sie ans Zimmerfenster, dann kommt es mit etwas Glück zu einer zweiten Blüte. Wie kleine Sterne scheinen auch die Blüten der Montbretie über den Blättern zu schweben. Ihre Blütenähren leuchten in Rot- Orange- und Gelbtönen an bis zu einem Meter hohen Blütenstielen um die Wette.

© IZB

Text: Ing. Elke Papouschek
E-Mail: e.papouschek(at)besser-wohnen.co.at
Fotos: IZB