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Tipps & Tricks: So sparen Sie im Haushalt Strom

 

Im Haushalt schluckt die Wärmeerzeugung rund 40 Prozent vom Gesamtenergieverbrauch und bietet für Bewohner daher auf den ersten Blick das größte Einsparpotenzial. Doch auch Haushaltsgeräte verbrauchen viel Strom – einige Geräte sind rund um die Uhr im Betrieb. Welche Gesamtkosten die Geräte verursachen ist in der Jahresabrechnung des Stromanbieters zusammengefasst. Grundsätzlich gilt: Ein 1-Personen-Haushalt sollte durchschnittlich um die 1.700 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr verbrauchen, bei einem 2-Personen-Haushalt sind 2.900 Kilowattstunden anzusetzen. Wir haben Tipps, wie Sie mit effizienten Geräten und einem bewussten Umgang Energie sparen können.

 

Den Stromverbrauch einzelner Geräte berechnen

Um den Stromverbrauch der einzelnen Elektrogeräte zu berechnen

  • Leistung des Gerätes in Watt (W)
  • Energieeffizienzklasse/Baujahr
  • Laufzeit des Gerätes pro Tag in Stunden (h/d)
  • Arbeitspreis in Cent pro Kilowattstunde (ct./kWh)

Folgende Formeln helfen bei der Berechnung:

  1. W x h / 1000 x 365 Tage = Höhe des Stromverbrauchs des Gerätes in kWh pro Jahr
  2. kWh pro Jahr x ct./kWh = Kosten in Cent pro Jahr, die das Gerät verursacht

 

Was sagen Energielabels über den Stromverbrauch aus?

Das Energielabel weist die Richtung: Für Wasch- und Spülmaschinen gelten Geräte mit der Energieklasse A+++ als stromsparend, doch auch Geräte mit A++ sind noch effizient. Für den Fernseher hingegen gelten Geräte mit der Energieklasse A+ als sparsam. Bei Wäschetrockner, Backöfen und Lampen sind Geräte mit einem einfachen A energiesparend.

 

Energiespartipps für Haushaltsgeräte

Häufig lassen sich mit einfachen Tricks Strom sparen. Dies beweist beispielweise auch Greenpeace Hamburg, die eine PDF mit 44 praktischen Tipps zum Senken des Energieverbrauchs zusammengestellt haben. Doch bereits folgende Energiespartipps helfen den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten zu senken:

  • Stromverbrauch messen: Mit einem Energiekostenmessgerät kann man den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten einfach und schnell überprüfen.
  • Stromtarife vergleichen: Häufig kann bereits beim Stromanbieter gespart werden. Wer einen Vergleich der Stromtarife auf Verivox.de durchführt, findet den günstigsten Stromtarif für seine Region. Der anschließende Wechsel zum neuen Anbieter ist für Verbraucher ein Kinderspiel, da der neue Anbieter den Wechsel vollzieht.
  • Kauf von effizienten Elektrogeräten: Ein komplett mit Altgeräten ausgestatteter Haushalt verbraucht doppelt so viel Strom wie ein Haushalt, der auf neue Haushaltsgeräte setzt. Bei einem 3- bis 4-Personen-Haushalt lassen sich mit stromsparenden Geräten wie Wäschetrockner, Waschmaschine, Kühlschrank und Herz bis zu 400 Euro im Jahr sparen. Es kommt dabei jedoch immer auf die Größe an, denn große Kühlschränke verbrauchen beispielsweise mehr Strom als kleinere Geräte. Als Faustregel gilt: Für zwei Personen reichen in der Regel 120 bis 140 Liter Nutzinhalt. An die Umwelt sollte aber auch gedacht werden, so dass man funktionstüchtige Altgeräte nicht immer gleich verschrotten muss. Der Austausch ist erst sinnvoll, je älter das Gerät ist und je mehr Strom gespart werden könnte. Achtung: Nicht jedes Neugerät ist zwingend sparsamer. So frisst ein LCD-Fernseher mit 107 Zentimeter Bilddiagonale rund 1000 Euro mehr Strom in zwölf Jahren Nutzungszeit als ein Spargerät.
  • Strom sparen bei Elektrogeräten in der Küche: Die Temperatur von Kühlgeräten sollte nicht zu tief eingestellt werden, da jedes Grad Kühlung ein Mehr an Energiekosten bedeutet. Kühlschränke sollten auf Temperatur zwischen -5 und 7 Grad Celsius kühlen, Gefriergeräte bei -18 Grad Celsius. Zudem ist bei Kühlgeräten in der Küche die Umgebungstemperatur entscheidend: Steht zum Beispiel der Herd, der Backofen oder die Heizung direkt neben dem Kühlgerät, so ist der Energieaufwand für Kühschrank & Co. weitaus größer, da er den Wärmequellen entgegen kälten muss. Beim Herd kann man durch Induktionsgeräte sparen, da sie pro Jahr im Vergleich zu einem Elektroherd circa 65 Euro Stromkosten einsparen.
  • Standby Modus kalkulieren: Seit 2013 dürfen Elektrogeräte im Bereitschaftszustand höchstens noch 1 Watt verbrauchen. Doch Achtung: Altgeräte verbrauchen im Standby deutlich mehr Strom. Hierfür lohnt sich weiterhin der Einsatz von ausschaltbaren Mehrfachsteckdosen.
  • Strom sparen beim Waschen: Bei Waschmaschinen ist langsam ein Ende der Energieeffizienz erreicht. Damit die Wäsche sauber wird, erhitzt die Maschine inzwischen zwar nur noch eine kleine Menge Wasser, doch auch dieser Vorgang frisst Strom. Wer trotz sparsamer Waschmaschine noch mehr sparen möchte, der sollte verschmutzte Wäsche nur auf 40 statt 60 Grad waschen. Dieser Waschgang verbraucht ein Drittel weniger Energie als die 60-Grad-Wäsche und reinigt dennoch vollkommen ausreichend.

 

Welche Haushaltsgeräte verbrauchen den meisten Strom?

Bei Altgeräten landen Kühl- und Gefrierkombinationen auf Platz eins der größten Energiefresser im Haushalt. Mit rund 700 Kilowattstunden Strom pro Jahr lohnt sich deutlich eine Neuanschaffung. Bei neueren Geräten ist die Energieersparnis weitaus größer: So verbraucht ein Kühlschrank mit Gefrierfunktion der Energieklasse A 180 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Ein Kühlschrank ohne Gefrierfunktion verbraucht sogar nur noch 80 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

Bei Neugeräten landen auf Platz 1 die elektrischen Heizgeräte, die demzufolge großes Einsparpotential bieten. Trotz neuster Technologien verbrauchen die Geräte immer noch circa 600 bis 1500 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

 

Top 10 der Energiefresser im Haushalt